Trinkwasserturbine
Ein Teil des Bregenzer Trinkwassers stammt aus höher gelegenen Quellen, die vor allem die höher gelegenen Parzellen der Stadt versorgen. Überschüssiges Wasser fließt durch natürliches Gefälle talwärts und wird zur Versorgung weiterer Gebiete genutzt - ganz ohne zusätzlichen Energieaufwand für Pumpen.
Bisher musste der dabei entstehende hohe Wasserdruck aus technischen Gründen durch Reduzierventile abgebaut werden, wobei die im Wasser enthaltene potenzielle Energie ungenutzt verloren ging.
Im Zuge der Sanierung der Hochbehälter Thalbach und Gebhardsberg wird diese Energie nutzbar gemacht: Es werden zwei Wasserturbinen mit Leistungen von 5,7 kW und 7,1 kW installiert, die die Lageenergie des Wassers in elektrischen Strom umwandeln. Damit wird ein innovativer Beitrag zur Energieeffizienz in der Trinkwasserversorgung geleistet.
Zusätzlich können diese Turbinen im Bedarfsfall auch als Pumpen betrieben werden, um im Notfall die höher gelegenen Versorgungsbereiche mit Wasser zu erreichen – ein doppelter Nutzen für Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit.
Die jährlich erzeugte Strommenge liegt konstant bei rund 30.000 kWh.
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