Gasstreit - Sichere Versorgungslage für Vorarlberg
- Die Stadtwerke Bregenz beziehen ihr Erdgas über die VEG vom Hauptlieferanten E.ON Ruhrgas/Deutschland, ein untergeordneter Teil der Bedarfsmenge wird durch die österreichischen Gesellschaften Terragas und EconGas gedeckt.
- Über 70 % der Gasaufbringung unserer Gaslieferanten bezieht sich auf westeuropäische Erdgasproduktion – Norwegen/Nordsee, Niederlande, inländische Erdgasförderung in Deutschland und in Österreich.
- Vorarlberg ist über eine leistungsfähige Transportleitung an das deutsche Fernleitungsnetz angebunden, welches neben den Leitungsverbindungen zu Russland vor allem über die direkte Leitungsanbindung in die Niederlande und nach Norwegen/Nordsee verfügt.
- Vorarlberg ist aus dieser vertraglichen und netztechnischen Situation weit weniger von der Versorgungskrise betroffen als der Osten Österreichs, der zu rd. 60 % von Erdgasimporten aus Russland abhängig ist.
- Unser Vorlieferant E.ON Ruhrgas verfügt über unterirdische Erdgasspeicher im Volumen von rund 5 Milliarden m³ (ehemalige Erdgasfelder, in welche im Sommer Erdgas eingepresst und im Winter zum Lastausgleich entnommen wird. In diesen Erdgasspeichern sind auch “strategische Reserven“ eingelagert).
- Bei einer langandauernden extremen Kälteperiode oder im Falle einer Versorgungskrise haben wir die Möglichkeit, einen Teil der Erdgasabgabe, ca. 30 % der vollen Netzlast, bei bestimmten Kunden (Industrie, Großverbraucher) abzuschalten. Dies ist vertraglich seit langer Zeit geregelt und führt bei den Kunden nicht zu Störungen (kein Produktionsausfall etc.).
- Woher kommt unser Erdgas?
8% Dänemark/Großbritannien, 28% Russland, 16% Deutschland, 20% Niederlande, 28% Norwegen
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